Regionalgruppe Dortmund
der Lupus Erythematodes
Selbsthilfegemeinschaft e. V.

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Workshop in Dortmund

Am Samstag, dem 22. Oktober 2005, lädt die Regionalgruppe Dortmund anlässlich ihres 10-jährigen Bestehens zu einem Workshop ein. Er findet von 10:00 bis 15:00 Uhr im St.-Johannes-Hospital, Johannesstraße 9-11, 44137 Dortmund statt.

Einladung und Programm (PDF)


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Wir über uns

Unsere Selbsthilfegemeinschaft wurde im Januar 1986 von Karin Hilmer, die auch über 10 Jahre erste Vorsitzende war, in Dortmund bundesweit gegründet. Sie hat z.Zt. über 1900 Mitglieder. Da die Geschäftsstelle sich jetzt in Wuppertal befindet, dem Wohnsitz der derzeitigen ersten Vorsitzenden Borgi Winkler-Rohlfing, wird die Arbeit "vor Ort" in der Regionalgruppe zunehmend wichtiger.

Der Lupus Erythematodes, auch "Schmetterlingsflechte" genannt, ist eine Erkrankung, bei der das Abwehrsystem des Körpers nicht mehr zwischen "fremd" und "eigen" unterscheiden kann und Antikörper gegen das eigene Gewebe produziert. Die Antikörper bilden zusammen mit dem körpereigenen Gewebe, den Antigenen, sogenannte Immunkomplexe, die die kleinsten Blutgefäße, die Kapillaren, verstopfen. Dadurch kann es zu Entzündungen der Haut, Gelenke, Muskulatur, Gefäße und Organe kommen, ebenso kann das Nervensystem betroffen sein. Eine typische Nierenbeteiligung beim Lupus Erythematodes (LE) ist die Glomerulonephritis, eine Nierenentzündung, die meist von den Patienten selbst nicht bemerkt wird, da sie keine Schmerzen verursacht.


Ein großes Problem ist für alle Patienten, daß die Krankheit noch so unbekannt ist, leider nicht nur bei den Erkrankten, sondern auch bei manchen Ärzten. So kommt es, daß man oft viele Jahre von Arzt zu Arzt rennt, um herauszubekommen, ob man ein Hypochonder oder Simulant ist, wie viele Ärzte andeuten oder sogar behaupten, sich dann aber nach der endlich erfolgten Diagnose allein gelassen fühlt. Einerseits ist man froh, daß doch nicht alles nur eingebildet ist, andererseits weiß man überhaupt nicht, was auf einen zukommt. Man kennt niemanden, der diese Krankheit mit dem unaussprechlichen Namen hat, man sieht aus "wie das blühende Leben", gerade dann, wenn es einem besonders schlecht geht, und auch die Ärzte glauben oft, das Stellen der Diagnose und das Verschreiben von Medikamenten reicht.


An dieser Stelle beginnt nun die Arbeit der Regionalgruppen. Wir versuchen zu helfen durch


Austausch von Informationen und Erfahrungen
 Erfassung und Beratung von Erkrankten
 Verbreitung von Informationen über die Krankheit in der Öffentlichkeit
 Vermeidung von Isolation durch die Krankheit
 Organisation von Einzel- und Gruppenbetreuung
 Vorträge von Ärzten oder medizinischem Personal-
 Vermittlung von Erkrankten an Fachärzte, Krankenhäuser und Kurorte
 Beratung in sozialrechtlichen Fragen.

Die Arbeit in der Dortmunder Regionalgruppe läuft leider anders, als ich sie ursprünglich geplant hatte, denn das Hauptinteresse der Patienten liegt in der persönlichen Beratung. Das ist beim LE schon deshalb verständlich, weil er bei fast jedem ein anderes Bild zeigt. Er wird manchmal auch als "Chamäleon" unter den Krankheiten bezeichnet, weil er so unterschiedliche Krankheitsverläufe zeigt.


So kommt es, daß meine Hauptarbeit darin besteht, telefonisch zu beraten, die Erkrankten dann (vielleicht) ein- oder zweimal zu den Treffen kommen, und schließlich freimütig erklären, die Beratung sei ihnen das Wichtigste gewesen, und die hätten sie ja nun bekommen. Manche bleiben auch einfach ohne Nachricht weg.



Trotzdem sind die Treffen jeden 3. Mittwoch im Monat um 19:30 Uhr im Hansmann-Haus,
Märkischestr. 21 (Raum 10) als Anlaufstelle wichtig.

In sehr eiligen Fällen bin ich auch telefonisch fast jederzeit erreichbar, in weniger dringenden Fällen wäre es mir allerdings lieber, wenn diejenigen, die beraten werden wollen, mit möglichst vollständigen Arztberichten zum Treffen kämen.

Weitere Termine:
Workshop am 22.10.05 von 10:00 bis 15:00 im St. Johannes-Hospital
Einladung und Programm (PDF)


Kontakt
Anke Niggenaber, Gruppenleiterin der

Regionalgruppe Dortmund der LE-SHG.
Markgrafenstr. 92
44139 Dortmund
Tel.: 0231 / 12 69 59

eMail


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